Vom Kleingarten zum „Urban Gardening“

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Manche Versicherungsprodukte wie die Kleingartenversicherung oder die Kunstversicherung fristen ein Nischendasein. Die Kundenzielgruppen sind zu klein oder zu speziell, meinen die einen. Die Produkte sind schwierig zu verstehen, sagen die anderen. Die Dialog holt für Sie gleich drei Versicherungsprodukte aus der Nische und zeigt mögliche Vertriebsansätze auf. Ein Blick darauf lohnt sich.

Mit Kleingarten groß rauskommen

Egal, ob er Schrebergarten oder Kleingarten genannt wird oder ob man von der Laube spricht: Gärten in Kolonien sind seit einigen Jahren vor allem bei jungen Familien beliebt. Sie interessieren sich immer mehr für diese Form des Gärtnerns, womöglich auch ausgelöst durch den Trend zum „Urban Gardening“. Hier werden sogenannte Gemeinschaftsgärten von Nachbarn in einem Stadtteil gemeinsam aktiv gepflegt – eine gesellschaftliche Bewegung, die weltweit in vielen Städten zu beobachten ist. Kleingärten sind wie Gemeinschaftsgärten Treffpunkte, in denen das gemeinsame und damit verbindende Interesse für den Natur- und Umweltschutz eine große Rolle spielt. Im Vordergrund steht heute weniger die Selbstversorgung, die gerade in der Nachkriegszeit für die Kleingärtner wichtig war. Vor allem jüngere Kleingärtner setzen verstärkt auf den biologischen Anbau und den Verzicht auf Kunstdünger und legen damit Wert auf einen gesundheitsbewussten Lebensstil.

Laut Statistik gibt es in Deutschland aktuell über 900 000 Kleingärten, die nach Schätzungen des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde von etwa fünf Millionen Menschen genutzt werden. Ein weiterer Fakt: Die Corona-Krise hat den Trend hin zu Kleingärten verstärkt. So berichtete das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) zum Beispiel im Juli 2020 unter der Schlagzeile „Gartentrend wegen Corona – Kleingärten boomen“ über die Attraktivität der Kleingärten für Familien. Hier kann sich ein nicht unbedeutendes Kundenpotenzial ergeben – von der Absicherung des Kleingartens bis zur Absicherung der Familie. Das Stichwort lautet: Cross-Selling.

In Deutschland ist die Kleingartenversicherung auch unter Gartenversicherung oder Laubenversicherung bekannt. Die Dialog Kleingartenversicherung punktet mit starken Leistungen wie der Mitversicherung von Elektroarbeitsgeräten und einem PDF-Online-Rechner, der die Antragsstellung vereinfacht. 

 

Retro-Fahrzeuge sind in Kommen

Oldies are Goldies: Die teuersten Oldtimer der Welt stammen von Ferrari, Bugatti, Mercedes, Aston Martin und sind manchmal mehrere Millionen Dollar wert. Ein Blick in die Oldtimer-Szene in Deutschland allerdings offenbart: Der durchschnittliche Preis für einen Oldtimer liegt nicht etwa im sieben- oder sechsstelligen Bereich, sondern bei rund 15.000 Euro. Beliebt sind Marken wie Fiat, Ford und VW, vor allem das Modell VW Käfer. Aber auch Retro-Modelle der 1970er- und 1980er-Jahre erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wie der Opel Kadett D oder der VW Golf 1. Das sind die Autos, mit denen die heutigen Liebhaber ehemals selbst gefahren sind.

In Deutschland sind aktuell über 600 000 Oldtimer zugelassen. Seit 2010 hat sich die Menge fast verdreifacht. Die Mehrheit der Oldtimer-Liebhaber, so der Verband der Automobilindustrie, gehört der Mittelschicht an. Ein historisches Fahrzeug zu besitzen ist schon länger nicht mehr ein Privileg der Superreichen, im Gegenteil: Es ist ein durchaus erschwingliches Hobby geworden. Oldtimer-Liebhaber, die sich mit ihrem Fahrzeug in den durchschnittlichen Preiskategorien bewegen, kaufen zudem eher nicht aus Spekulationsgründen. Derartige Oldtimer sind weniger eine Wertanlage für den Besitzer als vielmehr Liebhaberobjekte, die neben der Instandhaltung auch einen Versicherungsschutz benötigen. 

Die Dialog Oldtimer-Versicherung punktet mit starken Leistungen wie einem Festbetrag ohne Schadenfreiheitsrabatt, es erfolgt keine Rückstufung im Schadenfall. Über den Online-Rechner Kraftfahrt können Angebote gespeichert, Kundendaten eingesehen und der Antrag elektronisch übermittelt werden.

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Sammler – so vielfältig wie die Kunst

Für den Kunstmarkt gilt: Jede Sammlung ist so individuell wie ihr Sammler. Ob Alte Meister, klassische Moderne oder zeitgenössische Kunst, ob Malerei, Skulptur oder Photographie –Kunstsammler sind ebenso vielfältig wie die Kunst selbst. Ihnen allen ist gemein, dass sie mit großer Liebe und Leidenschaft an ihren Werken hängen, ob die Sammlung nun groß oder klein ist.

Zu den wichtigsten Kunstsammlern der Welt zählen François Pinault, Patricia Phelps de Cisneros und Alice Walton. Noch nie gehört? Nicht weiter schlimm, denn viel interessanter ist die Frage, was Menschen heutzutage alles sammeln und welche Auslegungsmöglichkeiten der Begriff „Kunst“ zulässt, TV-Formate wie „Bares für Rares“ im ZDF oder „Kunst und Krempel“ im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks kommen seit etlichen Jahren gut an. Alles dreht sich hier um Antiquitäten und Vintage-Gegenstände. Man kann sogar sagen, eine neue Generation entdeckt die Begeisterung des Sammelns, das Image des Langweilerhobbys ist abgeschüttelt. Von Uhren und Kameras über Spirituosen bis hin zu Spielzeug und auch Video-Spielen, etwa aus den 1980er-Jahren – die Welt der Sammler ist vielfältiger geworden und die Werte sind mitunter hoch.

Kunstversicherer sprechen übrigens schon länger nicht mehr nur von Kunst im Sinne von Gemälden oder Skulpturen. Versicherungsschutz wird auch für sogenannte sammlungswürdige Gegenstände angeboten. Kunst zu versichern ist mit der Dialog keine hohe Kunst: ARTE Generali bietet über die Dialog spezialisierte Versicherungen für Kunst, Hausrat, Wertsachen und Wohnimmobilien an. Die personalisierten Lösungen werden ergänzt durch Dienstleistungen und digitale Anwendungen wie die ARTE Generali App, die Kunstsammler und andere Sammler unterstützen und begleiten.

Weiterführende Informationen finden Interessierte unter dialog-versicherung.de und unter artegenerali.com.

Titelbild: © Dialog

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