Stefan Huber: „Die Qualität der Neukontakte ist im digitalen Format hochwertiger“

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Stefan Huber, E-Vorsorge

Lösungen zur betrieblichen Altersversorgung sind ein wesentlicher Faktor des Employer Brandings. Der Anspruch an technische Lösungen ist hoch. Oftmals entscheiden die zeitgemäßen, technischen Möglichkeiten, wer als Vermittler, Berater oder Versicherer von einem Arbeitgeber als Partner für die bAV ausgewählt wird. Das und weitere Vorteile erörterte Stefan Huber, Geschäftsführer der eVorsorge Systems GmbH, bereits im Interview vor der digitalen DKM. Auch der Vortrag des Unternehmens, während der viertägigen DKM digital.persönlich, behandelte das Thema Prozessoptimierung in der bAV. Digitalisierung auf allen Ebenen. Wie Stefan Huber entsprechende Erfahrung rückblickend betrachtet, erzählt er im Interview.

Redaktion: Herr Huber, wie haben Sie die erste, digitale DKM – auch als Besucher – wahrgenommen?

Stefan Huber: Wir waren von der Menge der Programmauswahl begeistert, da für jeden etwas dabei war.

Redaktion: Ihr Vortrag behandelte das Thema „Prozessoptimierung in der bAV – Portale, Customer Journeys, Schnittstellen, Self-Services, KI & Co.“. Welche Mehrwerte lieferte dieser den Zuschauern?

Stefan Huber: Für unser Thema haben wir (Pre) Sales & After-Sales-Prozesse unter die Lupe genommen, mögliche Onlineberatungstrecken für Vermittler aufgezeigt, über das Maklerverwaltungsprogramm der Zukunft gesprochen, Anforderungen an moderne Kundenportale für Arbeitgeber und Arbeitnehmer definiert sowie den Einsatz von Bots und Assistenten an praktischen Beispielen erläutert.

Wir wollten einen Überblick zum Thema „Prozessoptimierung in der bAV“ darstellen und den Zuschauern zusätzlich einen Einblick in mögliche Zukunftsthemen und Trends bieten. Das ist wunderbar gelungen. Anhand praktischer Beispiele konnten sich die Zuschauer davon selbst ein Bild machen und sich darüber hinaus an unserem digitalen Stand informieren.

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Redaktion: Ein sehr spannender Vortrag. Gibt es noch etwas, das Sie technisch oder an der Interaktion mit Ihren Zuschauern verändert hätten?

Stefan Huber: Für zukünftige Vorträge in diesem Format wäre es sehr hilfreich für den Referenten, den Chat zu sehen. Gegebenenfalls kann der Referent so auf Feedback oder Fragen eingehen oder auch bei technischen Problemen schneller reagieren.

Redaktion: Inwieweit haben Sie selbst auf der Plattform interagiert und Funktionen genutzt?

Stefan Huber: Wir haben hauptsächlich die Funktionen Kontaktsuche, Chat und Vortragsplanung genutzt.

Redaktion: Inwieweit konnten Sie damit – gerade unter ausschließlich digitalen Bedingungen – erfolgreich netzwerken?

Stefan Huber: Das Networking war durchaus erfolgreich. Unser Eindruck ist auch, dass die Qualität der Neukontakte im digitalen Format sogar hochwertiger ist. Das mag daran liegen, dass im Gegensatz zur physischen DKM primär Inhalte zählen, also beispielsweise die Optik und Größe von Ständen sowie die dort angebotenen Aktivatoren wie Getränke irrelevant sind, und daher eine Kontaktaufnahme überwiegend themenbezogenen erfolgt. Nichts desto trotz haben wir aber auch das eine oder andere persönliche Gespräch unter vier Augen vermisst.

Redaktion: Auch wenn es während des Vortrags nicht möglich war in die Kommunikation einzusehen. Inwieweit haben Sie im Nachgang Feedback der Vermittler erhalten?

Stefan Huber: Tatsächlich haben wir ein durchaus positives Feedback erhalten – sowohl von Vermittlern als auch Produktgebern. Es haben sich sogar schon neue Geschäftsbeziehungen ergeben. Auch die Vielzahl der Teilnehmer hat uns überrascht.

Redaktion: Das klingt von Ihrer Seite nach einer durchaus erfolgreichen DKM digital.persönlich.

Stefan Huber: Absolut. Wir haben großen Respekt davor, dass das DKM-Team in so kurzer Zeit eine tolle Alternative zur „normalen“ Messe auf die Beine gestellt hat. Zukünftig würden wir trotz allem eine hybride Version bevorzugen, um die Vorteile beider Formate miteinander zu vereinen.

Titelbild: © eVorsorge Systems GmbH

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Stefan Huber

Geschäftsführer / eVorsorge Systems GmbH