Gothaer Anlegerstudie

Immer mehr Menschen halten die Niedrigzinsstrategie der Europäischen Zentralbank für falsch. Zu diesem Schluss kam nun eine aktuelle Anlegerstudie der Gothaer. Gleichzeitig legt sie die neuen Lieblingsanlagen der Deutschen offen.

Die Zinsen bleiben niedrig

Noch im Januar hatte der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) bekanntgegeben, dass er die Leitzinsen innerhalb der Euro-Zone auf einem nach wie vor niedrigen Niveau belassen wird. Der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte wird damit bei 0,00 Prozent verbleiben. Nun ist die Zahl derer, die die Nullzinspolitik für falsch halten, von 53 Prozent (2019) auf 61 Prozent (2020) angestiegen. Das Sparbuch wirft daher nicht mehr die Zinsen von vor einigen Jahrzehnten ab. Die Angst wächst. Fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten geht davon aus, dass ihre Geldanlagen in Zukunft nicht ausreichen werden, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Für Kunden und Vermittler stellt sich die Frage: Welche Optionen gibt es außerdem?

Nachhaltigkeit über Rendite?

Dabei achten Anleger zunehmend darauf, dass ihr Investment mit nachhaltigen Kriterien harmoniert. 53 Prozent der im Rahmen der Studie Befragten gaben an, bereit für ein Investment in nachhaltige Geldanlagen zu sein. Unter den 18- bis 29-Jährigen waren es 60 Prozent. Dafür nehmen sie auch im Durchschnitt niedrigere Renditen in Kauf. In der Eurozone jedoch haben Nachhaltigkeitskriterien aktuell einen positiven Einfluss auf die Rendite. Das berichtete das Investment. Trotzdem investieren der Gothaer Anlegerstudie zufolge aktuell lediglich sechs Prozent aller Deutschen in nachhaltige Fonds. Dementsprechend weit ist das Feld der potenziellen Neukunden.

„Diese Ergebnisse zeigen die Auswirkungen der politischen Diskussion zum Thema Klimaschutz und Klimawandel. Allerdings hat die Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen in ihrer Lebensphase häufig noch nicht die Mittel, um dies auch zu realisieren.“ – Christof Kessler, Vorstandssprecher der Gothaer Asset Management AG, in einer Pressemeldung

Vorteile von Aktien sind bekannt

Auch zeigt die Anlegerstudie eine Verschiebung der beliebtesten Anlageformen der Deutschen. Das Sparbuch liegt mit 48 Prozent noch immer auf dem ersten Platz. Die Anlegerstudie erklärt das mit einer großen Vorliebe der Deutschen für Sicherheit über Rendite. Danach folgen die Lebensversicherungen (30 Prozent) und Fonds (24 Prozent). Auch fragte die Gothaer Anlegerstudie, welche Anlageform aus Sicht der Deutschen die höchste Rendite bringe – hier landete die Aktie mit 29 Prozent auf dem ersten Platz.

Multitalent IndexProtect

Es scheint widersinnig: Kunden wissen, dass die Aktie die höchste Rendite bringt, haben Angst vor zu geringen Rücklagen im Alter, und bleiben dennoch beim Sparbuch. Für den Vermittler bedeutet das: Beratungsbedarf. Ein Ausweg ist die Gothaer IndexProtect. Sie kombiniert Sicherheit und Rendite. Denn mit ihr können Kunden erstens eine Beitragsgarantie wählen (90 oder 100 Prozent) und zweitens von der Entwicklung eines breit gestreuten Börsenindex profitieren.

Auf unserem Blog gibt es weitere Informationen zur Gothaer Index Protect. Und darüber, warum die Deutschen so viel Angst vor Aktien haben.

Titelbild: ©lassedesignen/ stock.adobe.com

Der Beitrag Kontra den Niedrigzinsen: Anlegerstimmung kippt erschien zuerst auf Gothaer Maklerblog.


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