eVorsorge Systems GmbH: Firmenkunden gewinnen in der bAV durch technischen Vorsprung

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eVorsorge
Redaktion: Möglichkeiten der Digitalisierung wirken sich auf alle Bereiche der Versicherungsbranche aus. Die steigende Kundenerwartung (B2B | B2C | B2B2C) fordert zudem immer mehr ein Überdenken der Produktfunktionen und des Leistungsangebots – digital, transparent und einfach! Spiegelt sich das auch für Sie wieder, Herr Huber?

Stefan Huber: Lösungen zur betrieblichen Altersversorgung sind ein wesentlicher Faktor des Employer Brandings. Der Anspruch an technische Lösungen ist hoch. Oftmals entscheiden die zeitgemäßen, technischen Möglichkeiten, wer als Vermittler, Berater oder Versicherer von einem Arbeitgeber als Partner für die bAV ausgewählt wird. Moderne Beratungsstrecken, ein nahtloser Übergang vom Abschluss in die Verwaltung sowie Onlinekonten werden vorausgesetzt.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist daher immer häufiger das eVorsorge-System, das es ermöglicht, schnell und flexibel auf die Bedürfnisse der Firma zugeschnittene Arbeitgeber- und Arbeitnehmerportale für die bAV bereitzustellen.

Redaktion: Was sind die Besonderheiten der Portale der eVorsorge und wie sehen die Gestaltungsmöglichkeiten aus?

Stefan Huber: Die Portale der eVorsorge sind nicht auf die bAV begrenzt, sondern können auch andere Benefits wie die betriebliche Krankenversicherung oder Diensträder sowie weitere Absicherungsprodukte oder Sachversicherungen beinhalten. Sie sind multilingual und verfügen über einen „Homepagebaukasten“, der es ermöglicht, firmenindividuelle Portale mit unterschiedlichen Inhalten und Ausprägungen bereitzustellen. Via CSS können die Kundenportale im Look & Feel der Firma dargestellt werden. Mittels Single Sign On ist es möglich, sich ohne zusätzliche Authentifizierung aus dem jeweiligen Firmennetz personalisiert einzuloggen.

Es geht um sensible Daten. Daher sind auch verlässlicher Datenschutz und Datensicherheit ein ausschlaggebendes Kriterium für die Einführung von Portalen. Die eVorsorge Systeme stehen in Deutschland (München) in Rechenzentren der höchstmöglichen Schutzklasse 4 mit ISO 27001 Zertifizierung.

Über den Experten

eVorsorge Systems GmbH

Stefan Huber

Geschäftsführer / eVorsorge Systems GmbH

Redaktion: Welche Produkte, Dienstleistungen und Module bietet Ihr Unternehmen insbesondere für die betriebliche Vorsorge, Herr Huber, konkret an?

Stefan Huber: Der Nutzen für die Firmenkunden ist vielschichtig, wie nachfolgende Aufzählung zeigt:

  • Abbildung auch komplexer Firmenstrukturen inklusive Standorte/Werke
  • Rollenbasierte Steuerung der Zugriffsberechtigung auf Firmen, Mitarbeiter, Verträge und Dokumente
  • Firmen- und mitarbeiterbezogene Vertragsordner inklusive Schriftverkehr, Filterkriterien und Auswertungen
  • Vertragsübergreifende Dokumentenablagesysteme auf Firmen- und Mitarbeiterebene zur Führung von beispielsweise elektronischen Mitarbeiterakten. Hierzu zählen der Arbeitsvertrag, Nachträge zum Arbeitsvertrag oder Gehaltsabrechnungen – jeweils mit Freigabe Funktion auf Einzeldokumentenebene für den Mitarbeiter mit entsprechender Push-Benachrichtigung.
  • Schnittstellen zu Versicherungsunternehmen für Bestandsdaten und Dokumente. Somit entfällt mühseliges Verteilen der Mitarbeiterkopien.
  • Individuell modellierbare Schnittstellen zu Fremdsystemen oder zum Datenimport- und Export, zum Beispiel bei nicht versicherungsförmigen Versorgungszusagen. Werte werden hier durch einen Aktuar ermittelt.
  • Einrichtung von Schnittstellen zu HR-Systemen
  • Hinterlegung firmenindividueller Formulare, wie zum Beispiel Entgeltumwandlungsvereinbarungen oder Mitarbeitererklärungen
  • Einreichung von Geschäftsvorfällen zu Versicherungsverträgen, beispielsweise Ausscheiden, Beitragsfreistellung wegen Langzeiterkrankung oder Erziehungsurlaub sowie Beitragsänderungen. Optional können auch arbeitsrechtlich relevante Dokumente automatisiert bei der Einreichung eines Geschäftsvorfalles generiert werden.
  • Unterschriftenmappen, zum Beispiel für den elektronischen Unterschriftenprozess bei Entgeltumwandlungsvereinbarungen.

Auch die Mitarbeiter können einen Zugang zur eigenen „elektronischen bAV-Akte“ erhalten, die um verschiedene Funktionen sowie Inhalte angereichert sein kann.

Die Möglichkeiten und Benefits sind vielseitig. Kunden können dadurch beispielsweise Informationsseiten zu den angebotenen bzw. eingerichteten betrieblichen Vorsorgemöglichkeiten sowie Filme und Unterlagen einsehen. Auch diverse Rechentools, die zum Beispiel der Berechnung der Auswirkungen einer Entgeltumwandlung auf das Gehalt, Riesterrente oder Rentenschätzung dienen, sind verfügbar. Ebenso bietet das System auf Robo-Advisor-Technologie basierende Selbstberatungsstrecken mit Unterstützung von Avataren und Bots inklusive Abschlussmöglichkeit. Selbstverständlich sind auch Berechnungsmöglichkeiten der angebotenen bAV-Produkte inklusive firmenindividueller Arbeitgeberzuschussregelungen und „Abschluss“ gegeben. Kontaktformulare sind enthalten und es besteht die flexible Möglichkeit der Onlineterminvereinbarung. Bereits erstellte Dokumente wie beispielsweise Policen, aber auch Standmitteilungen sind in dem jeweiligen Vertragsordner inbegriffen. Ebenso kann eine elektronische Mitarbeiterakte (Arbeitsvertrag, Nachträge zum Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnungen, usw.) und eine Unterschriftenmappe angelegt werden.

Redaktion: Ist die Nutzung des Portals denn erst ab einer bestimmten Mitarbeiteranzahl sinnvoll?

Stefan Huber: Aufgrund des modularen Aufbaus des Systems ist es egal, ob der Einsatz bei einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen oder bei einem international agierenden Großkonzern erfolgt. Das Portal wird immer durch den Nutzer des eVorsorge-Systems nach den Bedürfnissen und Anforderungen der Firma zusammengestellt.

Die eVorsorge Systems GmbH ist in diesem Jahr auf der DKM.digital vertreten. Außerdem wird Stefan Huber einen Vortrag im Rahmen des Kongresses „Prozessoptimierung & IT“ halten. Interessierte können gerne an der Leitmesse teilnehmen, um mehr über Produkt und Unternehmen zu erfahren.

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Titelbild: © pixabay.com

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