Immer intensivere Naturgefahren bedrohen Häuser und Eigentum der Deutschen. Trotzdem sind zu wenige richtig abgesichert. Von Asspario gibt es nun eine neue Lösung.

Naturgefahren nehmen zu

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Zahlen. Dass sich das verändernde Klima zunehmend negativ auf das öffentliche und private Leben auswirkt, ist kein Geheimnis mehr. Wie das genau hinsichtlich der Versicherungsschäden aussieht, hat vor kurzer Zeit die Münchner Rück untersucht. Dabei kam heraus: Die Anzahl der Naturkatastrophen mit Versicherungsschaden hat sich zwischen 1980 und 2019 verdreifacht. Knapp 80 Prozent der Naturkatastrophen von 2019 waren „hydrologischer“ oder „meteorologischer“ Natur, also Überschwemmungen und Stürme. 

Sicher wiegen die vor allem aus den USA bekannten Hurricanes schwer in Statistiken wie diesen. In Deutschland ist allerdings Ähnliches zu beobachten. Die zehn Überschwemmungen mit den höchsten Versicherungsschäden fanden allesamt im neuen Jahrtausend statt, die Mehrheit zwischen 2010 und 2020. Und auch 2021 hat es bereits mit einem Eintrag in die Liste geschafft – ohne Flutkatastrophe „Bernd“.  

Quelle: Statista

Deutsche sichern sich nicht ab

Vor allem Hochwasser und damit einhergehende Überflutungen stellen ein großes Problem dar. Wie das Umweltbundesamt berichtet, steigt die durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr kontinuierlich an. Seit 1881 stellt es einen Anstieg um zehn Prozent fest. 

Hinzu kommt, dass viele Deutsche – obwohl spätestens seit den Fridays-for-Future-Protesten das Thema Klima und Umwelt in aller Bewusstsein ist – über keine ausreichende Absicherung verfügen. Teilweise überschätzen sie den Umfang ihrer Wohngebäudeversicherung. In vielen älteren Verträgen seien dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge nur die Naturgefahren Sturm oder Hagel abgedeckt. Insgesamt seien 54 Prozent der Häuser in Deutschland nicht ausreichend versichert. Bei Schäden durch Hochwasser und Starkregen bleiben die betroffenen Kunden auf den Kosten sitzen. „Hausbesitzer sind gut beraten, ihr Wohneigentum gegen alle Wetterrisiken abzusichern“, erklärt Wolfgang Weiler, Präsident des GDV, in einer Mitteilung.

Neue Elementarschadenversicherung SOLO

An dieser Stelle kommt die Lösung von asspario ins Spiel. Die Tochterfirma der Bayerischen bietet ab sofort eine alleinstehende Elementarschadenversicherung in den Sparten Wohngebäude und Hausrat an. Ob ein Kunde bereits anderweitig eine dieser Versicherungen abgeschlossen hat, ist dabei egal – die Elementarschadenversicherung SOLO kann ganz unkompliziert nebenher abgeschlossen werden. Der große Vorteil dieses Tarifs: Der Kunde kann ihn auch dann abschließen, wenn er durch das Sturmtief „Bernd“ einen Vorschaden erlitten hat. Sofern dies zutrifft, gilt jedoch eine abweichende Wartezeit von drei Monaten statt nur einem. 

Die Wohngebäudeversicherung im Detail

Mit der Elementarschadenversicherung SOLO (Wohngebäude) können Kunden Ein- und Zweifamilienhäuser bis maximal 400 Quadratmeter absichern. Diese Häuser dürfen sich in den Gefährdungsklassen ZÜRS 1 und ZÜRS 2 befinden. Grundsätzlich ist auch eine Absicherung in ZÜRS 3 möglich, dafür ist jedoch eine spezielle Risikoprüfung notwendig – außerdem liegt die Prämie in dem Fall höher als die pauschalen 92,44 Euro. Die Selbstbeteiligung liegt generell bei zehn Prozent des Schadens. Allerdings darf sie die 500 Euro nicht unter- und die 5.000 Euro nicht überschreiten. Zuletzt müssen zu versichernde Gebäude, die älter sind als 50 Jahre, saniert sein, ansonsten ist kein Versicherungsschutz möglich. 

Die Hausratversicherung im Detail

Bei der Elementarschadenversicherung SOLO (Hausrat) sieht es ähnlich aus. Kunden können Ein- und Zweifamilienhäuser absichern, und das mit einer Fläche von maximal 250 Quadratmetern. Versicherbar sind die Gefährdungsklassen ZÜRS 1, ZÜRS 2 und ZÜRS 3. Die Selbstbeteiligung liegt auch hier bei zehn Prozent, allerdings zwischen 250 Euro und 2.500 Euro. 

Unterstützung für Vermittler

Das Produkt steht ab sofort bei zahlreichen Pools und Plattformen zur Verfügung. Zur Onlinestrecke geht es unter dem nachfolgenden Link: https://calculate.asspario.de/asspario/elementar/?id=VERMITTLERNUMMER. Vermittler geben dabei ihre individuelle asspario-Vermittlernummer statt „VERMITTLERNUMMER“ an. Der Rechner für die Elementar SOLO verfügt über eine direkte Schnittstelle zur ZÜRS-Datenbank und gibt die ZÜRS-Zonen von Kunden zuverlässig aus.

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