DELA auf der DKM 2020: Neue Wege für die Branche

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2020: Bereits im Frühjahr des Jahres cancelten Veranstalter, gezwungen durch die Corona-Pandemie, ihre Events. Nicht nur die Olympischen Spiele oder das Oktoberfest wurden abgesagt, auch die Versicherungsbranche musste umdenken. Alternativen schaffen. So auch für die DKM Messe. Die bbg machte den Namen, DKM digital.persönlich, zum Programm. Auch die DELA nahm teil und wirft einen Blick zurück.

Neugier und neue Möglichkeiten

Mit einem Workshop zum Thema Persönlicher Vertrieb digital – die Mischung machts, startete die DELA Lebensversicherungen N.V. in die digitale DKM. Unter der Moderation von Walter Capellmann, Generalbevollmächtigter der DELA in Deutschland, referierten die KeyAccount Manager Dirk Büttner und Dirk Smiejkowski über die digitale Hinterbliebenenabsicherung mit der DELA Sterbegeldversicherung. Teilnehmer des Workshops erhielten Einblick darin, wie sich die DELA den aktuellen, vertrieblichen Herausforderungen stellt. Sowohl online als auch stationär präsentierte das Unternehmen bewährte Lösungen.

Den Messeauftritt rundete ein Roundtable zu Vorsorgethemen richtig beraten mit der DELA, am Folgetag ab. Als Spezialist für die Absicherung von Hinterbliebenen, Krediten, Erbschaftssteuern sowie Firmen, stellte die DELA Lösungen vor. Welche? Die Antwort sehen Interessierte im kompletten Workshop hier:

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Authentisch aber Optimierung möglich

Eine Herausforderung sei am digitalen Roundtable laut Büttner gewesen, nicht die Teilnehmer im Blick zu haben. Auch aus dem Homeoffice heraus zu agieren war anspruchsvoll. „Für die Zukunft können wir uns vorstellen, die Referenten in eine Art eingerichtetes Studio Studio oder Showroom interagieren und vortragen zu lassen. Das Homeoffice ist zwar authentisch, aber solch ein Studio bietet mehr Möglichkeiten.“

Der digitale Rundgang, vor allem aber das Netzwerken, nutzten auch DKM-Teilnehmer sowie Besucher aus der DELA für sich. Auch, wenn es laut Dirk Büttner kein Vergleich zum Austausch in Dortmund sei, funktionierte es gut. Besonders die Vielzahl an Vorträgen beeindruckte ihn. Das Fazit zur Technik: „Es gibt Luft nach oben.“ Auch Walter Capellmann regt an, die genutzte Plattform noch zu optimieren. Das sehr interaktive Interface verlangte einigen Rechnern leider mehr ab, als diese leisten konnten. Die Folge: eingefrorene Bildschirme. „Das lag natürlich nicht alles am Veranstalter“, beteuert Capellmann. „Einige technische Ausfälle kann man einfach nicht verhindern, und wie wir wissen, ist Deutschland ja so eine Art digitale Diaspora.“ Ein Briefing der verschiedenen Funktionen und digitalen Wege hätte dem möglicherweise vorgebeugt.

Austausch bald wieder vor Ort?

Walter Capellmann zieht insgesamt ein positives Resümee:

„Ich finde es super, dass wir das gemacht haben. Die Besucherzahlen zeigen, dass der Bedarf nach einer digitalen DKM da war. Trotz Corona haben wir versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen.“

Dirk Büttner empfand die digitale DKM ebenfalls als spannende Erfahrung. An der Anzahl der Besucher und Gespräche hätte er gemerkt, dass Interesse und Nachfrage durchaus groß waren. Da die digitale Variante der DKM jedoch nicht den Charakter einer Messe vor Ort aufwiege, freut sich die DELA schon jetzt auf das kommende Event, zurück in Dortmund. Vor allem, da laut Capellmann einer der wichtigsten Punkte das persönliche Gespräch sei. Eine Alternative, die durchaus vorstellbar sei, ist eine hybride Variante der DKM. Zu berücksichtigen sei vor allem der Kosten-Nutzen-Faktor. Geplant wird hier allerdings noch nichts. Was das Jahr 2021 bringt, wird die Zukunft zeigen, erklärt Büttner. Die Innovation hätte aber vor allem gezeigt, dass auch auf diesem Weg der Austausch möglich ist und neue Ansätze, auch online Vertrieb zu generieren und umzusetzen, machbar sind.

Titelbild: © DELA

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