Warum die Canada Life der ideale Partner in der bAV und im Bereich Investment ist, wie die Canada Life die aktuelle Phase empfindet und welche Fortschritte das Unternehmen im Bereich Digitalisierung macht, berichtet Markus Drews, neuer Vorstandschef der Canada Life.

Redaktion: Was macht die Canada Life zum idealen Partner in der bAV und im Bereich Investment?

Markus Drews: Außergewöhnliche Finanzstärke, langjährige Kapitalmarkt-Erfahrung und ein mehrfach krisenerprobtes Produktkonzept zeichnen uns als passenden Partner in der bAV aus. Denn eine bAV ohne eine belegbare Investment-Expertise und nachweisbare Performance ist doch nur die halbe Miete: Mittlerweile ist jedem klar, dass anhaltend niedrige Zinsen bei gleichzeitiger Steigerung der Lebenserwartung eine echte Herausforderung für die Altersversorgung darstellen. Wir haben mit unseren GENERATION-Produkten in allen Schichten Renditechancen und Garantien erfolgreich kombiniert – das ist gerade in der bAV wichtig. Über den hinterlegten Unitised-With-Profits (UWP) Fonds partizipieren unsere Kunden an einer starken Wertentwicklung. Der Fonds hat sich zudem in mehreren Finanzkrisen als sehr robust erwiesen, z. B. in der Finanz-, Euro- oder ganz aktuell der Corona-Krise – die tatsächliche Wertenwicklung liegt bei rund 5 Prozent seit der Fonds-Auflegung 2004 zum 30. September 2020. Und Kunden sind hier gleich doppelt abgesichert: Durch ein Glättungsverfahren steht ihnen aktuell ein Garantiewert von 2,7 Prozent p.a. zur Verfügung. Und die Mindestwertentwicklung von 1 Prozent – bei Erfüllung der bedingungsgemäßen Garantievoraussetzungen zum Rentenbeginn – ist die höchste Garantie am deutschen Versicherungsmarkt.

Außerdem bieten wir für die bAV eine besonders umfangreiche Unterstützung für unsere Geschäftspartner und Kunden – auch und gerade zu Krisenzeiten. Unser Ansatz zahlt sich aus: In den letzten Jahren hatten wir bei der bAV starke Zuwachsraten und 2020 konnten wir im AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung in der Direktversicherung wieder den 2. Platz belegen.

Redaktion: Inwiefern haben Sie den Eindruck, dass Corona ein größeres Bewusstsein für die Arbeitnehmergesundheit geschaffen hat? Hilft die aktuelle Situation vielleicht sogar bei der Vermittlung einer bAV?

Markus Drews: Das Thema Gesundheit für Arbeitnehmer hat einen Satz nach vorne gemacht. Wir wissen aus unserer aktuellen Umfrage „Leben im Jahr 2030“ zur digitalen Gesellschaft von morgen, die wir zusammen mit dem Marktforschungsinstitut YouGov gemacht haben, dass die Menschen gesundheitliche Prävention noch wichtiger als vor einem Jahr finden. Canada Life unterstützt Mitarbeiter zum Beispiel mit einem breiten Angebot, das die Belastungen der Corona-Zeit zu tragen hilft. Das reicht von Sport und Bewegung über finanzielle Hilfen für den gesunden Arbeitsplatz im Home Office und Extra-Urlaub bis hin zu Spaß für die Kinder, die ja in Zeiten von Home Office sehr eng um uns herum sind.

Solche Angebote rund ums Gesundheitsmanagement sind mehr als nur eine Ergänzung zur Betriebsrente. Und auch, wenn viele Arbeitgeber derzeit mit den Folgen der Corona-Krise kämpfen: in vielen Branchen ändern sich gerade massiv die Arbeitsbedingungen und es zeigt sich im Kampf um die Talente am Arbeitsmarkt, dass gerade auch zusätzliche Angebote im Gesundheitsmanagement einen Arbeitgeber deutlich attraktiver machen.

Redaktion: Die Corona-Krise ist auch an der Versicherungsbranche nicht spurlos vorbeigegangen. Wie erlebt Canada Life diese Phase? Was waren oder sind die Herausforderungen?

Markus Drews: Die Krise hat verständlicherweise bei vielen Kunden zu Verunsicherung geführt. Wir haben deutlich mehr Anfragen von unseren Kunden und Geschäftspartnern bekommen – besonders zu Beginn der Krise. Gleichzeitig war eine persönliche Beratung vor Ort nicht mehr möglich und unsere Mitarbeiter sind fast vollständig ins Home Office umgezogen. Man darf nicht vergessen, dass die Mitarbeiter ja auch selbst ihr Leben in der Krise neu organisieren mussten. Wir haben alle selbst Familie, Kinder, Eltern und mussten uns parallel mit unseren Kunden auf die Krise einstellen. Unser Vorteil: wir hatten nicht nur bereits umfassende „Flexible Working“-Regelungen an unseren Standorten in Irland und Deutschland. Geholfen hat uns als internationale Firma auch unsere jahrelange Erfahrung in der internen Online-Kommunikation mit unseren Kollegen in Irland und Kanada.

Aber auch unsere Produkte selbst tragen ihren Teil bei. Unser UWP-Fonds hat schon mehrere Krisen gut überstanden. Durch unsere bisherige Erfahrung konnten wir darauf hinweisen, dass es nach Talfahrten an der Börse erfahrungsgemäß wieder bergauf geht. Davon geht laut unserer Umfrage übrigens auch die Hälfte der deutschen Bevölkerung aus. Unsere guten Lösungen und starke Argumente haben auch dazu beigetragen, dass wir im ersten Halbjahr das beste Neugeschäft seit unserem Markteintritt vor 20 Jahren verzeichnen konnten. Das zeigt, dass wir den Herausforderungen sehr gut gewachsen sind.

Redaktion: Corona brachte unumstritten auch die Digitalisierung voran. Welche Erfahrung hat Canada Life hinsichtlich digitaler Fortschritte gemacht? Wie profitieren Kunde und Vermittler?

Markus Drews: Die Corona-Krise hat Veränderungen mit einer hohen Dynamik und Geschwindigkeit vorangetrieben, die vorher unvorstellbar war. Dennoch war die Digitalisierung bereits vor der Pandemie der Weg in die Zukunft. Deshalb haben wir diesen Ansatz schon sehr lange verfolgt und zum Beispiel durch Online-Seminare den Vertrieb unterstützt.

Zu Beginn der Krise haben wir vor allem versucht, unsere Vermittler bei der notwendigen Anpassung an die sich schnell verändernden Rahmenbedingungen bestmöglich zu unterstützen. Und der Digitalisierungsschub durch die Pandemie hat gezeigt, dass gute Beratung auch aus der Ferne möglich ist und dass bereits viele digitale Tools dazu vorhanden sind. Damit kommen wir auch den Erwartungen der Kunden entgegen. Denn laut unserer Umfrage „Leben im Jahr 2030“ erwarten diese, dass Vermittler auch in Krisenzeiten digital erreichbar sind.

Redaktion: Die neue Aktion „Bloß kein Stress“ und „Gönn dir“ soll vor allem junge Menschen zum Thema Arbeitskraftabsicherung ansprechen. Was ist bei dieser Zielgruppe besonders zu beachten und wie gewinnt man sie als Kunden?

Markus Drews: Wir helfen Vermittlern dabei, junge Menschen spielerisch anzusprechen. Eine knallige und plakative Optik transportiert dann zum Beispiel über e-cards gut verständliche Fakten zum Risikoschutz. Ideal ist, wenn man als Vermittler auch über Social Media-Kanäle präsent ist und dort seine Kompetenz greifbar und erfahrbar macht. Dort funktioniert Empfehlungsmarketing besonders gut!

Redaktion: Wir wagen einen Blick in die nahe Zukunft. Was sind die nächsten Schritte im Herbst und wie lauten die Vorsätze für das letzte Jahresquartal?

Markus Drews: Wir möchten unsere Vermittler und Kunden weiter bestmöglich unterstützen. Aber auch der Schutz und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter spielen eine große Rolle, da die Corona-Infektionszahlen jetzt steigen. Wir alle stemmen diese Zeit nur gemeinsam, und Engagement, ein offenes Ohr und Optimismus bleiben unsere Richtschnur. Auf eins weise ich aber immer wieder hin: Die Zukunft kennt keinen Lock-down! Daher bleiben unsere Aufgaben aktueller denn je: Mit gutem Risikoschutz und starker Altersvorsorge wollen und werden wir weiter für das Wohlergehen unserer Kunden sorgen – genau da setzen auch unsere neuen Produkte, die in den nächsten Wochen auf den Markt kommen, an.

Unser Experte

Markus Drews

Markus Drews
Hauptbevollmächtigter der Canada Life Assurance Europe plc (Deutschland)

Titelbild: © Markus Drews

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