Geld beschäftigt alle Bevölkerungsschichten. Die turbulenten wirtschaftlichen Entwicklungen durch die Corona-Pandemie rücken das Thema noch mehr in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit – sowohl bei Privatpersonen als auch in Unternehmen. In den Köpfen der Arbeitnehmer steigt durch Corona das Bewusstsein für Gesundheit und Altersabsicherung. Während einige Firmen die höchsten Gewinne seit ihrer Gründung verzeichnen, haben es andere aufgrund von Ausgangsbeschränkungen und Hygienebestimmungen schwer.

Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind jetzt auf sichere Zahlungsströme und Liquidität angewiesen. Doch auch nach der Pandemie bleiben diese Punkte relevanter denn je. Als Versicherer für Privatpersonen und Unternehmen hilft AXA durch objektive Wissensvermittlung bei der Orientierung in diesen ungewöhnlichen Zeiten. Welche Beratungsansätze ergeben sich daraus künftig für den Vertrieb? AXA liefert Antworten.

Factoring für mehr Liquidität bei KMU

In schwierigen Zeiten mit wegbrechenden Umsätzen und gleichzeitig laufenden Kosten ist Liquidität für Unternehmen mehr denn je von großer Bedeutung und jeder Auftrag ist Gold wert. Hier kommt Factoring als mögliche Lösung ins Spiel. Factoring ist der laufende Ankauf von Geldforderungen aus Waren- und Dienstleistungsgeschäften von gewerblichen Händlern/Lieferanten an gewerbliche und private Abnehmer und somit eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre Liquidität zu erhöhen. Durch Factoring kann die eigene Liquidität erhalten und potenziell auf eine Fremdkapitalaufnahme verzichtet werden.

Aus der Pressemitteilung zu den Umsatzzahlen des Deutschen Factoring Verbands geht hervor:

„FACTORING KONNTE […], WIE SCHON IN DER FINANZKRISE 2009, SEINE STABILISIERENDE FUNKTION DURCH SOFORT ZUR VERFÜGUNG STEHENDE LIQUIDITÄT BEWEISEN.“

So funktioniert Factoring:

Das Unternehmen liefert eine Ware oder Dienstleistung an seinen Kunden (Debitor) und stellt sie in Rechnung. Parallel erhält der Factoringanbieter eine Kopie der Rechnung und zahlt diese, abzüglich der Factoringgebühren, sofort an das Unternehmen. Der Kunde des Unternehmens zahlt die Rechnungssumme dann innerhalb des vereinbarten Zeitraums an den Factor.

Der Factoringkreislauf grafisch dargestellt. Quelle: AXA

Laut KfW-Mittelstandspanel 2017 wird Factoring gerade bei KMU mit einem Umsatz unter einer Million Euro immer beliebter. Kleine und mittlere Unternehmen dominieren zahlenmäßig den Markt in Deutschland. 99,6 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben einen Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro. 86 Prozent aller Unternehmen haben sogar nur einen Jahresumsatz von unter einer Million Euro. Gerade bei KMU kann die Wirkung von Factoring zur Stabilisierung des Liquiditätsmanagements von hoher Bedeutung sein. Als alternatives Finanzierungsinstrument ist Factoring jedoch kleinen und mittleren Unternehmen bis dato nur eingeschränkt zugänglich, da der Fokus der Factoringanbieter auf Unternehmen mit höheren Umsatzvolumina lag. Die neuen Angebote und Entwicklungen im Factoringmarkt schaffen hier Abhilfe.

Für kleine und mittlere Unternehmen liegen die Vorteile für Factoring gerade in Zeiten von Corona klar auf der Hand:

  • Die Liquidität des Unternehmens wird erhöht, während den eigenen Kunden gleichzeitig längere Zahlungsfristen angeboten werden können.
  • Da es nicht zu Zahlungsausfällen kommt, hat das Unternehmen mehr Sicherheit für Zukunftsplanungen und Kalkulationen.
  • Das Unternehmen wird entlastet und kann sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, da mit Factoring auch das Debitorenmanagement und Mahnwesen übernommen wird.
  • Das Rating wird optimiert, da Risikofaktoren aus der Bilanz verschwinden.

Soli for More – ohne Aufwand die private Zukunft gestalten

COVID-19 verursachte weltweit neue Sorgen. Nicht nur in Bezug auf die Gesundheit, sondern auch auf die eigenen Finanzen – vor allem im Alter. Markus Willmes, Leiter Produktmanagement Vorsorge, erklärt im AXA INSURANCE TALK:

„Es ist absehbar, dass die öffentlichen Finanzen und die Sicherungssysteme – auch die Rente – in Zukunft noch stärker unter Druck geraten werden.“

Mögliche Steigerungen der Inflationsraten sowie die Herausforderungen des demographischen Wandels forcieren die Fragestellungen unserer Kunden, wenn es darum geht, für die Zukunft abgesichert zu sein.

Für eine notwendige Ergänzung der Absicherung bietet sich der wegfallende Solidaritätszuschlag besonders an. Denn momentan beträgt der Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent der Lohnsteuer. Doch ab Anfang 2021 entfällt dieser für 90 Prozent der Bürger. Weitere 6,5 Prozent erhalten immerhin noch eine teilweise steuerliche Entlastung. Insgesamt werden die Steuerzahler um insgesamt 11 Milliarden Euro entlastet. Dies gilt sowohl für Angestellte als auch Gewerbetreibende.

Hier einige Beispiele:

Quelle: AXA

Dieses Einkommensplus ist für den Steuerzahler eine ideale Chance, eine private Altersvorsorge oder BU-Absicherung quasi zum „Nulltarif“ oder gegen geringen Zusatzaufwand aufzubauen, um damit in die eigene Zukunft zu investieren.

Noch mehr Vorteile ergeben sich, wenn die Investition in einer steuerlich geförderten Schicht erfolgt. Durch die steuerlichen Vergünstigungen kann der Bruttobeitrag nochmals deutlich angehoben werden und somit eine nochmals gesteigerte Versorgung erzielt werden. Diese Lösungskonzepte funktionieren neben der reinen Altersvorsorge auch im Bereich der biometrischen Absicherung oder als eine Kombination aus beiden Versorgungszielen – unkompliziert und ohne großen Mehraufwand!

AXA auf der DKM

Mehr über die Angebote von AXA zum Thema Soli for More in der privaten Altersvorsorge und Factoring für KMU gibt es auf der diesjährigen DKM Leitmesse vom 26. bis 29. Oktober. Am virtuellen Stand von AXA lautet das Motto: „DKM 2020 sicher vernetzt.“ Beim Workshop “Jetzt neu bei AXA – zwei Highlights für Ihr Jahresendgeschäft” am Dienstag, dem 27. Oktober von 15:00 Uhr bis 15:30 Uhr, gibt es außerdem alle Details zu den angebotenen Modellen und weiteren Highlights. Das Stand-Personal steht bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Titelbild: © AXA

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