Servus in die Runde! In der heutigen Folge spricht Patrick mit Fonds Finanz-Chef Norbert Porazik über die aktuelle Situation im Unternehmen, seine Einschätzung in Bezug auf Online-Beratung, digitale Veranstaltungen und auf die Entwicklung der Branche in der kommenden Zeit:

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Weitere Infos dazu findet Ihr tagesaktuell unter https://Fondsfinanz.de/corona.

Aus der Branche für die Branche gab es darüber hinaus gestern nicht so viel zu vermelden. Daher werfen wir mal einen Blick über den Tellerrand:

Freie Sicht: Nordinder sehen den Himalaya wieder

Dass die Corona-Krise auch ihre positiven Seiten haben kann, mag daran liegen, dass wir glücklicherweise dazu neigen, auch in schwierigen Lagen das Positive zu sehen. 

Und Sehen ist genau das richtige Stichwort, denn im Norden von Indien offenbart sich dieser Tage ein Anblick, den die Menschen dort schon lange nicht mehr gesehen haben: die Bergketten des Himalaya. Aufgrund der sonst immensen Luftverschmutzung auf dem Subkontinent war der Blick auf die Gipfel seit vielen Jahrzehnten nicht möglich. Jetzt, aufgrund des Shutdowns und des erliegenden Straßenverkehrs, herrscht offenbar erstmals wieder freie Sicht. Augenzeuge Harbhajan Turbanator sagt auf Twitter: ein unglaublicher Anblick: 

https://www.miss.at/wegen-corona-shutdown-himalaya-erstmals-seit-30-jahren-wieder-sichtbar/

Good versus bad: Wie Tierparks mit der Krise umgehen 

Und da wir ja für die Good News zuständig sind und Good News in der Regel nicht von alleine kommen, haben wir jetzt eine kleine Lehrstunde darüber, worin in der Krise der Unterschied besteht zwischen Kreativität und Jammern.

Vielleicht habt Ihr es gestern gelesen, es ging ja bundesweit durch die Online-Gazetten: Der Tierpark Neumünster hat angekündigt, aufgrund der Umsatzverluste durch die Schließung nun einen Notschlachtungs-Plan für die Tiere im Park anzugehen. Unter anderem soll Eisbär Vitus dran glauben. Schlimm: 

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87706936/corona-krise-tierpark-neumuenster-erarbeitet-plaene-fuer-notschlachtungen.html

Ob die Tiere tatsächlich geopfert werden sollen oder das Ganze vielleicht nur eine PR-Strategie ist … wir wissen es nicht. Es geht aber auch anders und deutlich verantwortungsvoller, wie eine Tierfarm im Silicon Valley, die “Sweet Farm”, beweist. Dort gibt es seit Kurzem eine Aktion unter dem liebenswerten Titel “Goat2Meeting”. Was sich dahinter verbirgt? Ganz einfach: Gegen eine Spende von 100 Dollar kann man ein Lama, eine Ziege oder ein anderes Tier der Farm ins virtuelle Business-Meeting einladen. Also, wir werden das demnächst machen. Und würden uns freuen, wenn deutsche oder zumindest europäische Tierparks dem Beispiel folgen würden. Tolle Idee:

https://www.business-punk.com/2020/04/ihr-koennt-jetzt-gegen-spende-ein-lama-in-den-business-videocall-einladen/

https://www.sweetfarm.org/goat-2-meeting

Kommt gut durch den Tag und bis morgen 🙂

Bildnachweis: Norbert Porazik / Fonds Finanz